Wenn du selbst entschieden hast mit dem Rauchen anzufangen, kannst du auch selbst entscheiden wieder damit aufzuhören. Warum schaffen es dann so viele Raucher nicht mehr der Falle zu entkommen, obwohl ihr Wille in anderen Lebensbereichen so stark ist, dass sie Berge versetzen könnten?
Solange du rauchst, entscheidest du fast gar nichts oder du entscheidest nur in Beratung mit deinem “besten Freund/in”. Das Nikotinmonster bestimmt wann du Pause machst, das Nikotinmonster begleitet dich bei jeder gedanklichen Problemlösung, das Nikotinmonster meldet sich bei jeder Hochzeit, Abschlußfeier, jedem Geburtstag oder Public Viewing, das Nikotinmonster erzeugt den ersten Gedanken nach dem Aufwachen und ist nicht selten der Begleiter in die Traumwelt. Das Nikotinmonster beherrscht dein ganzes Leben und bestimmt jede zeitliche Leerphase zwischen deinen alltäglichen Arbeitsgängen. Und das so geschickt und gekonnt, dass du gar nicht merkst das es bei jeder Entscheidungsfrage dabei war.
Laß mich diese Aussage ein wenig theologischer anreichern und ein, wie ich finde, interessantes Gleichnis ziehen: Der Teufel gewinnt nicht, wenn er dich überzeugt, dass es ihn gibt, er ist viel zufriedener mit dem Zustand, dass du an seine Existenz nicht glaubst. So erkennst du nie seine Motivation. Genauso will dich das Nikotinmonster glauben lassen, dass der Raum und die Zeit außerhalb des Rauchens bzw. zwischen 2 Zigaretten Arbeitspausen sind. “Eine Arbeitspause? Da rauch ich doch mal wieder eine!”
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textquelle(n): allen carrs “nichtraucher-tagebuch“, 365 unterstützende gedanken, taschenbuch 365 seiten, mosaik bei goldmann verlag, isbn-13: 978-3-442-16682-4, tagebuch-gedanken kostenlos per e-mail abonnieren
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