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Raucher sind weder leistungsfähiger noch entspannter in ihrer Freizeit geschweige denn im Berufsleben als Nichtraucher. Zu dieser Einsicht muss man zwangsläufig kommen, wenn man sich z. B. den Pausenhof auf Deutschlands Schulen und Universitäten anschaut. Kaum hat die Schulglocke die kleine 5-minütige oder die große 15-minütige Pause eingeläutet, so rennen schon die ersten Nikotinabhängigen zum nähesten Ausgang um sich eine anzustecken. In der großen Pause sollen ja nach der vorgesehenen Vesperzeit auch noch ein paar Minuten für die “Fluppe” übrigbleiben, also schlingt man das Butterbrot so schnell wie nur möglich hinunter.
Als ich damals noch zur Schule ging, waren manche Unterrichtseinheiten so langweilig, dass ich es kaum abwarten konnte bis die Stunde zu Ende ging um wieder eine rauchen zu dürfen.
Später dann im Berufsleben geht das Elend weiter und
durch den stressigen Arbeitsalltag, die wenige Zeit und womöglich noch durch ein Rauchverbot in den Büros oder an den Produktionsstätten, erscheint diese eine kleine Zigarette zwischendurch als noch wertvoller. Dabei ist gar nicht berücksichtigt, welchen enormen volkswirtschafltichen Schaden Raucher ihrem Arbeitgeber beibringen, da sie in der Zeit des Zigaretten”genusses” meistens von ihrem Arbeitsplatz abwesend sind und überhaupt keine Leistung erbracht haben. In ener globalisierten Wirtschaftwelt wie der unsrigen heutzutage ist es nur zu verständlich, dass es im Sinne des Arbeitgebers ist mehr qualifizierte Nichtraucher einzustellen als Raucher, da ein Nichtraucher diese Suchtprobleme nicht hat. Es sei denn, der Arbeitgeber erlaubt das simultane Rauchen während der Arbeitszeit, also das gleichzeitige Rauchen während man die erforderlichen Tätigkeiten erbringt, für die mann in den meisten Berufen stündlich bezahlt wird, dann können Raucher wieder genauso leistungsfähig und konzentriert bei der Sache sein wie Nichtraucher. Unzählige Studien beweisen dies. Doch wie verhält es sich wenn in der rauchenden Arbeitswelt noch ein paar wenige Nichtraucher übriggeblieben sind, die sich durch das Passivrauchen nicht eine der unzähligen Krankheiten holen wollen? Wie soll in solchen Fällen der Arbeitgeber das Verhältnis zwischen den rauchenden und nicht rauchenden Angestellten regeln? Sie sehen schon was für eine weit- und tiefgehende Problematik das Rauchen in allen Lebenslagen mit sich bringt, so dass, sollten sie sich in den obigen Fällen selbst erkannt und gesehen haben, sie sich wirklich überlegen sollten ob sie diesen Stress, denn die Nikotinbestie alle Stunde wieder in ihnen auslöst und somit ihre Konzentration und ihre Gedanken von ihrer Aktivität im Berufsleben oder in der Freizeit entführt, noch wirklich in ihrem restlichen Leben mitmachen wollen.
Wenn Sie sich jetzt einbilden ihr Raucherproblem können sie lösen durch eine weniger stressige Arbeitsstelle oder ein noch entspannteres Hobby, so irren sie gewaltig. Leider erzeugt nicht nur der anhaltende Stress im Arbeitsalltag oder die ständige Warterei überall wo sie sind die Unruhe, sondern auch das entspannte Freizeitleben birgt unzählige Stolperfallen für den aktiven Raucher, sowie für den Raucher, der mit dem Gedanken spielt aufzuhören oder schon aufgehört hat. Auch die entspannte und lockere Atmosphäre in der Disco, beim Spieleabend, bei Hochzeiten und Feiern, beim Essen im Restaurant sowie allen Handlungen, die eigentlich keinen Stress heraufbeschwören sollten, nutzt die Nikotinbestie in Ihnen gekonnt aus um sie weiter an den Glimmstengel zu binden. Hören Sie auf zu rauchen, und Sie werden sehen, dass Ihr ganzes Leben genauso gut oder genauso schlecht sein wird auch ohne die ständige innere Unruhe und Unzufriedenheit, die der kleine nie zu sättigende Teufel in Ihnen immer wieder auslöst. Ich kann ihnen versichern, dass Sie 9 von 10 Handlungen sowohl im Arbeitsalltag wie auch in Ihrer Freizeit mit einem Lächeln um die Lippen bewerkstelligen werden, aber das einzig wichtige an der ganzen Sache ist, sich selbst gegenüber während der Entwöhnungsphase völlig ehrlich zu sein und sich zu beobachten und jedesmal wenn Sie einen kleinen Sieg errungen haben, weil es die Bestie nicht geschafft hat Sie wieder zu einer kleinen Zigarette zwischendurch zu bewegen, daraus Kraft und Energie zu tanken für die endgültige Eliminierung des Unruhestifters in Ihnen. Probieren Sie es einfach mal, Sie werden es nicht glauben, wie schön das Leben ohne die dauernde Qualmerei sein kann. weiter |