00 Willkommen

Sehr veehrte Besucherin, sehr veehrter Besucher,  
wenn Sie ein(e) Raucher(in) sind und beim Besuch meiner Homepage zuerst auf diese Seite gelangt sind, so sehen Sie diesen Umstand nicht nur als eine reine Verkettung von Zufällen an, sondern hören Sie mir ein wenig zu und öffnen Sie Ihr Herz, während Sie die folgenden Zeilen lesen:
Ihr Unterbewusstes, eine göttliche Vorsehung oder auch der simple neugierige Menschenverstand hat Sie hierher geführt, damit Sie den ersten Schritt machen in eine persönliche Zukunft ohne die versklavend bedrohlichen und schwarzen Schatten der kleinen und fiesen Nikotinbestie in Ihnen.

endlich nichtraucherMitte des Jahres 1999 bummelte ich wie so viele Male zuvor rauchend durch die Stadt und da ich schon seit Gedenken her ein Bücherwurm war, schaute ich beim örtlichen Buchhändler vorbei um ein wenig in seinen Regalen zu stöbern. Komischerweise wurde ich wie von einer unsichtbaren Hand direkt zur Sachliteratur mit dem Schwerpunkt Gesundheit geleitet und mein Blick fiel auf einen blauen Band mit dem Titel “Endlich Nichtraucher!”, Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluss zu machen. Ich hatte bis dato schon eine “kleine” 8-jährige Raucherkarriere hinter sich, Probleme beim tiefen Luftholen und Einatmen und gelegentlichen blutigen Rachenschleim. Trotz dieser Hilfeschreie meines Körpers, die ich tagtäglich missachtete, neigte ich dazu noch mehr zu rauchen. Obwohl ich x-Mal versucht habe mit dem Rauchen aufzuhören mit allerhand phantastischen selbstentwickelten und von Dritten praktizierten Methoden und dieses Buch von Allen Carr seit Jahren in vielzähligen neuen Auflagen ein Bestseller war und in sämtlichen Buchrubriken der Presse unter den Top Ten landete, hatte ich denoch nie etwas von diesem Mann und seiner Lebens- und Leidensgeschichte gehört. Als ich in der Einleitung las, dass er es geschafft hat seinen krankhaften Konsum von 100 Zigaretten täglich auf 0 Zigaretten zu senken, warf mir mein forschender Geist immer wieder ein- und dieselbe Frage auf:

Verdammt, wie?

Warum konnte er einen solchen Schritt machen und ich mit meinen “lächerlichen” 25-35 Zigaretten pro Tag nicht?

So kaufte ich mir das Buch, investierte damals 14 D-Mark und ungerad, immerhin fast 3,5 Schachteln Zigaretten, denn ich rechnete inzwischen immer alles in Schachteln um, und fing an es mit einem unerklärlichen Gefühl der Vorfreunde und einer fast nahezu perversen Kampfeslust zu lesen, verwandelte mich währenddessen in einen mächtig silberngepanzerten Ritter mit blauflammenden, -schimmernden Schwert. Doch ich war nicht von trauriger Gestalt und kämpfte nicht gegen Windmühlen, sondern gegen einen reallen kleinen, dreckigen und fieslachenden, feuerspeienden Nikotindrachen, bis ich ihm mit einer letzten rauchenden Magnumkugel seinen erbärmlichen Odem des Lebens für allle Ewigkeiten ausblies, wohlwissend, dass aus diesem ungleichen Kampf nur ein Überlebender hervorgehen wird und zwar: ich.

Interessiert es Sie welche ausschlaggebenden Punkte mich dazu gebracht haben definitiv einen Schlussstrich drunter zu ziehen und mit dem Rauchen ein für allemal aufzuhören? So lesen Sie weiter!

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