Shift 2 Unleashed: Nordschleife 24 Road Masters Challenge – Part II

Shift 2 UnleashedEndlich. Nach mehreren Tagen sinnloser Versuche ein einigermaßen brauchbares Video auf der Nordschleife zu erfahren, habe ich es endlich geschafft. Geschafft heißt nicht, daß ich es hinbekommen habe den ersten Platz zu besteigen, ich bin nicht einmal aufs Treppchen gekommen, sondern habe es mit dem undankbaren 4. Platz gerade noch so geschafft. Aber geschafft heißt endlich eine ganze Runde ohne große Crashs zu überstehen und die Nordschleife 24 Roadmaster-Challenge mit 40 Punkten in der Serienplatzierung zu gewinnen.

Es ist wirklich zum Haare raufen! Ich weiß nicht, ob es daran lag, daß ich eine 4-wöchige Rennpause hinter mir habe, aber die Nordschleife nachts zu gewinnen, scheint ein unmögliches Unterfangen zu sein. Ich habe den Schwierigkeitsgrad sogar auf Leicht runtergeschraubt, sämtliche erlaubten Sportwagen ausprobiert, getunt, gefeilt, geschraubt und getestet, aber die “Grüne Hölle” zu dominieren scheint für mich noch nicht machbar zu sein. Der Schwierigkeitsgrad dieser Strecke ist von den Machern in Unleashed ins Unermeßliche gesteigert worden und wenn die ersten beiden Führenden sich nicht gegenseitig aus dem Rennen genommen hätten, hätte ich nicht einmal auf den 4. Platz eine Chance.

Das ganze fängt schon beim Start an. Die 3 einzelnen Strecken davor, Aremberg, Karussell und Nürburg, habe ich selbst auf dem stärksten Schwierigkeitslevel dominiert und für sich entschieden, daher auch meine Führung im Gesamtranking. Aber trotz meiner Siege fängt man bei der Nordschleife von der Startposition 7 an. Gleich darauf kommt eine scharfe 90°-Linkskurve in der man es kaum ohne Berührung, Dreher oder Crashausfall schafft. Die ersten 5 oder 3 KIs hauen einem schon hier bereits ab und fahren sich einen Vorsprung heraus. Natürlich … es ist megarealistisch, denn auch in Wirklichkeit würde es so ablaufen, aber daß man den Führenden kaum schafft einzuholen, ist dann doch des Guten zu viel. Ich erinnere: Wir fahren auf Leicht.

Porsche 918 Spyder Concept Study

Porsche 918 Spyder Concept Study / Preis: $ 655.000

Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
Beschleunigung (0-100): 2,29 Sek.
Bremsen (100-0): 2,61 Sek.
Handling: 8,49
Gewicht: 1415 kg
Leistung: 1158 PS
PS-kg-Verhältnis: 0,82 PS/kg
Leistungsindex: A2104

Ich habe mich entschieden die Nordschleife mit dem Porsche 918 Spyder Concept Study zu fahren, da dieses Fahrzeug vom Start her eine super Bescheunigung mit sich bringt, in Kurven genügend Grip bei hohen Geschwindigkeiten bietet, aber leider nicht durch seine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h überzeugt. So wundert es auch niemanden, daß ich auf den Geraden von der KI einfach überholt werde. Man kann zwar die Nordschleife auch mit dem Lamborghini Murciélago (366 km/h) , Pagani Huayra (411 km/h) oder Zonda F fahren, doch beim Lamborghini fliegt man ab wie ein Blatt Papier, der Huayra beschleunigt zu langsam und der Zonda F ist auch nicht gerade der Burner.

Man muß hier ohnehin im Tuning entscheiden ob man auf Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit setzt. Setzt man auf maximale Höchstgeschwindigkeit sind die Fahrzeuge in den Kurven und bei Berührungen mit der immer auf der Ideallinie fahrenden KI nicht mehr zu beherrschen. Setzt man auf Beschleunigung und genügend Grip ist man auf den Geraden viel zu langsam und wird einfach überholt. Ein Mittelmaß zu finden und das Fahrzeug so zu tunen, ist hier die eigentliche Herausforderung bei dieser Strecke. Hinzu kommt dann noch, daß man sich keine Fehler oder große Rivalität mit der KI erlauben darf. Dies war im ersten Teil von Shift um einiges leichter und nicht dermaßen extrem. Man konnte mit den Standardeinstellungen eines Wagens einfach loslegen und die Strecke gewinnen. Dies scheint im zweiten Teil nicht so einfach zu sein. Man kann natürlich streiten, wo der Fun aufhört und der Frust anfängt bei einem zu realistischen Simulationsrennspiel, denn die Prämisse bei einer Playstation sollte immer noch der Spaß am Spielen sein und nicht der Frust nicht weiterzukommen selbst bei leichtesten Einstellungen.

Irgendwie schaffe ich es denoch eine Zeit unter 7:00,00 Minuten zu fahren, was nicht so schlecht ist, vor allem da ich es mit dem Porsche 918 Spyder versucht habe. Meine Zeit liegt bei 06:57,416. Zum Vergleich: Der Pagani-Rekord liegt bei 06:47,500, ich bin also gerade mal 10 Sekunden langsamer und das soll schon was heißen.

Man sieht nur zu gut bei Marc Basseng wie hart und gefährlich diese Strecke ist und warum sie zu recht die härteste Rennstrecke der Welt ist.
Ich für meinen Teil bin erst mal froh diesen Wettbewerb geschafft zu haben und weiterspielen zu können im Karrieremodus, auch wenn ich mit gerade mal 24 von 37 gemeisterten Kurven auf der Nordschleife und keiner gefahrenen sauberen Runde als Nebenziel diese Strecke einfach nicht so gemeistert habe wie ich es eigentlich gewohnt bin.

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2 Antworten auf Shift 2 Unleashed: Nordschleife 24 Road Masters Challenge – Part II

  1. Jonas sagt:

    Hast du noch weitere Informationen dazu ?

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