The Legend of Zelda

Mein Hall of Game Platz 5: The Legend of Zelda Trilogie

5. THE LEGEND OF ZELDA™ TRILOGIE

The Legend of Zelda

The Legend of Zelda Logo © Nintendo

Auch wenn ich heute ein „eiserner Ritter des Playstation Konsolen-Ordens“ bin, so gab es doch eine Zeit, in der ich keine Playstation besaß, sondern aus Kostengründen lediglich eine Nintendo Konsole. Das war eine Zeit als man sich noch traf um Mario Kart oder Zelda gemeinsam zu spielen. Es wäre auch unglaublich, wenn in meiner Hall of Game kein Zelda-Spiel vertreten wäre. Da es sich hier ähnlich wie bei Resident Evil verhält, und ich mich nicht für einen einzigen Zelda-Titel entscheiden konnte, habe ich auf Platz 5 eine Zelda-Trilogie bestehend aus den meiner Meinung nach 3 besten Zelda-Kernspielen aufgelistet: Ocarina of Time, Majora’s Mask und Twilight Princess. Das Tolle an der gesamten Zelda-Welt ist, daß die Spiele auch für Kinder und Jugendliche geeignet sind und den Spielgripps fördern durch teils anspruchsvolle Rätsel, die fast alle Teile dieses Action-Adventure Abenteuers auszeichnen.

The Legend of Zelda - Ocarina of Time

The Legend of Zelda – Ocarina of Time 3D Logo © Nintendo

Das erste Spiel, das ich in dieser Trilogie chronologisch nach Entstehungsdatum aufführen möchte, ist The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Dieses wurde inzwischen auch als 3D-Version für das Nintendo DS umgesetzt, ich spielte es damals aber noch als klassisches N64-Spiel. Der schöpfersiche Vater von Link und der gesamten Zelda-Saga Shigeru Miyamoto erschuf 1998 mit der Markteinführung von Ocarina of Time das erste Zelda-Kernspiel für die N64-Konsole. Da ich bereits damals ein riesengroßer Zelda-Fan war, wurde meine Nintendo-Konsolen-Kaufentscheidung durchaus von dieser Tatsache beeinflußt.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Link ein kleiner Hylianer lebt als Außenseiter (da er keine eigene Fee besitzt) im Dorf der Kokiri im fiktiven Land Hyrule. Im Alter von 9 Jahren offenbart ihm der Wächter der Kokiri, der Deku-Baum, ein fabelhaftes Wesen in Gestalt eines Baumes, daß Ganondorf, der Anführer des Gerudo-Wüstenvolkes das Land Hyrule bedroht. Link bekommt noch vom Deku-Baum die Fee Navi zur Seite gestellt. Kurz darauf stirbt der Deku-Baum durch einen Fluch. Prinzessin Zelda, die Hüterin des Tri-Force, einer unendlichen göttlichen Macht, misstraut aber Ganondorf und als dieser das Schloß ihres Vaters angreift und ihn tötet, wirft Zelda Link die Ocarina der Zeit zu, einem Musikinstrument mit dem Link zum Helden der Zeit wird.

Nur der Held der Zeit kann das Masterschwert führen um das Land Hyrule vor dem Bösewicht Ganondorf zu befreien. Da Link noch zu jung ist, verfällt er beim Berühren des Schwertes in das Heilige Reich und wird dort vom Erbauer der Zitadelle und einem der Weisen der 7 Völker beschützt. Sein Name ist Rauru. 7 Jahre später mit 16 kann er dann das Masterschwert führen und mithilfe der Okarina zwischen seinem jetzigen Ich und dem Kind-Link wechseln. Nun muß Link die übrigen verbannten Weisen erwecken um durch ihre vereinten Kräfte Ganondorf herauszufordern, somit den Fluch zu beenden und das Tri-Force wieder zur alten gerechten Macht zu verhelfen.

Ich habe die ganze Story aus Platzgründen hier stark abgekürzt. Wer eine genauere und ausführlichere Handlungsbeschreibung lesen will, kann dies auf Wikipedia tun.

Mein Fazit: The Legend of Zelda ist eine der schönsten und kreativsten Spielwelten ohnehin, doch mit Ocarina of Time schuf Shigeru Miyamoto den Grundstein für alle folgenden Kernspiele, die durch dieses Spiel in 3 verschiedene Zeitlinien von Link aufgeteilt werden können. Ocarina of Time ist sozusagen der Beginn der Saga. Außerdem ist durch die 3D-Spielgrafik der Nintendo 64 ein Quantensprung in der Konsolentechnik vollführt worden und dies kam dem Helden-Epos um Link und seiner Prinzessin Zelda nur zu Gute. Die Story ist berührend fantastisch und kann glatt als Gute Nacht-Geschichte für kleine Kinder durchgehen. Shigeru Miyamoto beweist mit diesem Spiel nicht nur seine Gameplay-Kompetenz sondern auch sein kreativ-künstlerisches Märchenerzähl-Potential, daß sogar das Potenzial der Gebrüder Grimm toppt.

MAJORA’S MASK™

The Legend of Zelda: Majora's Mask

The Legend of Zelda: Majora’s Mask © Nintendo

2 Jahre später, also 2000, kam der nächste Zelda-Part heraus. Er führt die Zeitlinie aus Ocarina of Time fort, da Link dort erfolgreich Ganondorf besiegt hat und er nun wieder in seine eigentliche Link-Kindzeit zurückkehren kann. In einer anderen Zeitlinie scheitert Link an Ganondorf und es folgt eine Kernspielreihe mit den im Zelda-Universum einzuordnenden Teilen A Link to the Past (2003), Oracle of Ages (2001), Link’s Awakening (1993), A Link Between Worlds (2013), The Legend of Zelda (2004) und The Adventure of Link (2007). Ich bewegte mich aber mit Majora’s Mask also in der Zeitlinie B weiter.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Auf der Suche nach Navi, Links Fee, wird dieser in den Verlorenen Wäldern vom Horror Kid überfallen, der von Majora’s Maske zu einem Dieb der Ocarina der Zeit gemacht wird. Link wird bei der Verfolgung von Horror Kid in die Welt Termina als verzaubertes Deku-Kind verbannt, wo Link auf den Maskenhändler trifft, der der eigentliche Besitzer der Majora Maske ist. Er bietet Link an ihn in seine ursprüngliche Gestalt zu verwandeln, wenn dieser es schafft in 3 Tagen seine rechtmässige Maske zurückzubringen.
In der Zwischenzeit hat das Horror Kid den Mond auf Kollisionskurs mit der Unruhestadt gebracht. Link schafft es ihn zu konfrontieren, entwendet ihm die Ocarina der Zeit und reist wieder 3 Tage zurück zum Maskenhändler, der ihn lehrt sich aus der Gestalt des Deku-Kindes zu befreien. Der Maskenhändler bittet ihn aber wieder die nicht mitgebrachte Maske zu beschaffen.
In seinem normalen Outfit kann Link Unruhestadt verlassen und die Giganten der 4 Tempel erwecken, die die Schutzgeister von Termina sind. Mit dessen Hilfe schafft es Link den herabfallenden Mond aufzuhalten, die Majoras Maske zum Finalkampf herauszufordern, sie zu besiegen und wieder dem Maskenhändler zurückzubringen.

Auch hier verweise ich für mehr Details auf Wikipedia.

Mein Fazit: Zwar ist dieser Teil von der Story her nicht so gut, wie Ocarina of Time, aber als Fan spielt man eben auch mal Teile durch, die einfach nur durch das altbekannte Gameplay schon überzeugt haben. Auch in diesem Teil muss man wieder Tempel durchforsten und in jedem Raum durch Rätsellösen es schaffen die 4 Giganten zu erwecken und das macht einfach Spaß. Alle Paar Jahre mal wieder ein Zelda zu zocken, gehört zum Fantum einfach dazu.

TWILIGHT PRINCESS™

The Legend of Zelda: Twilight Princess™

The Legend of Zelda: Twilight Princess © Nintendo

Nach 4 Jahren Pause kam dann wieder ein neues The Legend of Zelda auf dem GameCube und der Wii heraus. Ende 2006 pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erblicke Twilight Princess die Ladentheken. 3 Jahre später kann dieses Spiel auf eine GameCube-Verkaufszahlenbilanz von 1,56 Mililonen mal und eine Wii-Bilanz von sogar 5,35 Millionen Exemplaren zurückblicken. Das ist schon stattlich.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Link lebt nun als Ziegenhirte ein ruhiges beschauliches Leben im Dorf Ordon. Sein Freund, der Schwertkämpfer Moe beauftragt ihn ein Schwert zum Königshof des Schloßes von Hyrule zu bringen. Leider wird er auf dem Weg dorthin von Monstern überfallen, die alle Kinder des Dorfes entführen. Link gerät dann ins Schattenreich in der Gestalt eines Wolfes und wird aus dem Verlies von einer seltsam schwebenden Gestalt namens Midna befreit und zu Königin Zelda gebracht. Dort erfährt er, dass der selbsternannte König der Schattenwelt Zanto Zelda mit der Androhung alle Bewohner Hyrules zu töten, zur Übergabe ihrer Welt zwang worauf alle Bewohner lediglich als Geister versklavt wurden. Sie schickte daraufhin Midna aus um jemanden zu finden. Diese sah in Link den  auserwählten Retter.
Zurück im Dorf Ordon treffen die beiden auf den Lichtgeist Latoan, der ihnen aufträgt noch 3 andere Lichtgeister Phirone, Eldin und Ranelle zu befreien. In den jeweiligen Regionen muss Link immer wieder Schattenkäfer finden und ausschalten um ein magisches Artefakt namens Tiegel des Lichts zu füllen. Bei seinen Aufgaben trifft er auf das Bergvolk der Goronen und die Fischmenschen Zoras. Er schafft es alle Kristalle zu sammeln, doch an der Quelle von Ranelle wird Link wieder von Zanto in einen Wolf verwandelt und Midna fast zu Tode geschwächt. Midna wird durch die letzte Kraft Zeldas wieder gestärkt, doch die einzige Möglichkeit Zanto zu besiegen, ist es – wie könnte es anders sein – das Masterschwert zu finden.
Damit versucht Link in der Gerudo-Wüstenburg durch den einzigen Schattenspiegel ins Schattenreich zu gelangen, doch Zanto hat diesen bereits in 4 Teile zerbrochen.  Er erfährt auch, daß der „Prinz der Diebe“ Ganondorf ins Schattenreich verbannt wurde, weil er schon einmal versucht hatte das Tri-Force zu stehlen.  Link findet alle übrigen Spiegelteile, gelangt ins Schattenreich, befreit Zanto von seinem Fluch und dadurch auch die verzauberte Midna, die eigentlich als wahre Herrscherin des Schattenreichs gilt.
All das war Ganondorfs böser Plan, der das Schloß Hyrule durch eine Barriere abgeschottet hat. Dort schafft es Link mit vereinten Kräften von Zelda, Midna und Epona Ganondorf zu besiegen. Die Lichtgeister geben Midna ihre alte Gestalt zurück, woraufhin diese die Verbindung zwischen dem Schattenreich und Hyrule für immer schließt.

Noch mehr? Wikipedia.

Mein Fazit: Nach einem etwas schwächeren mittleren Teil der Trilogie mit Majora’s Mask und einer langen Wartezeit von 4 Jahren, ist Twilight Princess von der Story und dem Gameplay, sowie von der Spieldauer her ein echtes Highlight geworden. Gut Ding will eben Weile haben und so ist dieser Kernteil eben wie erwartet für mich grafisch das beeindruckendste Zelda. Die Monster des Schattenreichs und die Lichtgeister sind perfekt ausgearbeitet, was man auch in den vielen Filmsequenzen, die das ganze Spiel hindurch begleiten, sehen kann. Wer Twilight Princess nicht gespielt hat, der hat wirklich ein tolles Stück Videospielkunst verpasst.