Resident Evil

Mein Hall of Game Platz 7: Resident Evil Trilogie

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7. RESIDENT EVIL TRILOGIE

Resident Evil

Resident Evil © Capcom

Der Inbegriff für Horror-Action ist das von dem japanischen Spieleentwickler Shinji Mikami erdachte „Ansässiges Böses“-Spiel, das 1998 die Ära des Survival-Horrors einläutete. In Japan und Nordamerika wurde das Spiel anfänglich unter dem Namen Biohazard vertrieben. Inzwischen gibt es 9 Kernteile und eine Unzahl Ableger des Spiels und bei dem Erfolgsrezept werden bestimmt weitere folgen. Das ist auch der Grund warum dieser Ur-Genrevertreter einfach in keiner Hall of Fame Galerie fehlen darf. Da es mir aber schwer fällt sich bei der großen Anzahl auf einen Titel zu beschränken, nenne ich unter dieser Trilogie die für mich besten und wegweisendsten Resident Evil-Teile.

RESIDENT EVIL© – THE CLASSICAL GAME

Resident Evil GameCube

Resident Evil © Capcom – Das Original Nintendo GameCube Logo

Der Klassiker mit dem Originalnamen Resident Evil wurde damals auf fast allen Konsolen wie Sony PlayStation, Nintendo GameCube und Sega Mega Drive umgesetzt. Ich spielte das Spiel damals auf dem N64 als Cartridge, dem damals populären Steckmodul für Nintendo-Konsolen.  Für mich erzeugte die damalige Kamera-Führung und die 3rd-Person-Perspektive einen der höchsten Grade an Spannung, den man sich als Spieler wünschen kann. Auch heute noch erreichen viele Survival- und Horror-Action-Spiele nicht diesen Angstgrad und das soll schon weiß bedeuten in diesem Genre. Lediglich Doom erzeugte einen ähnlichen Angstfaktor, jedoch im Ego-Shooter-Genre.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Chris Redfield und Jill Valentine, das Bravo-Team von S.T.A.R.S. (Special Tactics And Rescue Services) werden in ein entlegenes Herrenhaus, der Spencer-Villa, im fiktiven Redwood Forest entsandt um einige unaufgeklärte Morde zu untersuchen.  Sie erfahren, daß der Pharmakonzern Umbrella Corporation neben legaler Entwicklung auch Biowaffenforschung und Genmanipulationen betreibt, die zum Ziel haben den unverwundbaren Super-Soldaten zu erschaffen. Doch bei den Experimenten mutiert das Tyrant-Virus (T-Virus) und die Versuchsobjekte werden zu lebenden Toten (Zombies), die auf Blut- und Menschenfleisch Jagd machen.

Mein Fazit: Ungeachtet der Brutalität des Spiels enthält es in seiner damals etwas begrenzten Form die Möglichkeit ein Rätsel zu lösen. Mit jedem überlebten Schritt kommt man diesem Rätsel näher und die Spannung durch die Kameraführung und sich abwechselnden Perspektiven auf die Hauptfigur erzeugen ein konstantes Gefühl der Beklommenheit und Angstzustände. Der Spieler wird dermassen in die Mordaufklärung im alten Herrenhaus integriert, daß trotz heutiger modernster und weiterentwickelter Programmiermöglichkeiten viele Hersteller es immer noch nicht schaffen dieses „gefühlsechte Ideal von beklemmender Spielatmosphäre“ zu erreichen.

RESIDENT EVIL® ZERO

Resident Evil Zero

Resident Evil Zero Logo © Capcom

Nachdem Resident Evil 2 und 3: Nemesis sowie Code: Veronica bereits durchgespielt wurden, erschien 2002 mein nächster Favorit auf der GameCube: Resident Evil Zero.  Bei diesem Spiel gab es wieder Neuerungen wie das fast zu jeder Zeit gegebene Wechseln zwischen den Charakteren und die Abschaffung der Aufbewahrungskisten und Speicherorten nur an bestimmten Stellen im Spiel.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Resident Evil Zero ist sozusagen die Geschichte vor der Mordaufklärung in Resident Evil durch Chris Redfield und Jill Valentine. Hier wird die noch junge S.T.A.R.S.-Rekrutin Rebecca Chambers losgeschickt um den Absturz eines Hubschraubers im Redwood Forest zu untersuchen bei dem ein Gefangener namens Billy Coen verschwunden ist. Hier erfährt man auch was mit dem Prototyp-Virus Progenitor und seinem Erschaffer Dr. Edward Ashford geschehen ist.Mein Fazit: Resident Evil Zero kam genau zur richtigen Zeit als die Euphorie nach den Teilen 2 und 3 und dem als eher misslungenen Teil Code: Veronica nachzulassen anfing.  Ich sehe diesen Teil als enorm wichtig an da es zu den Ursprüngen der Geschichte führt. Und für einen RE-Fan war das schon Kaufgrund genug.

RESIDENT EVIL® 4

Resident Evil 4

Resident Evil 4 Logo © Capcom

2005 erschien dann der vierte Teil von Resident Evil auch noch auf der GameCube wurde aber wenig später auch auf der Playstation 2 evaluiert. Wie gut dieser Teil ist beweist auch die Tatsache, daß er 2011 in HD-Qualität für die Playstation 3 und Xbox 360 als Download angeboten wurde. Mich sprach diese Fortsetzung vor allem durch die bessere Spielphysik und die herausragend entwickelte Story.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Ein neuer S.T.A.R.S.-Charakter Leon S. Kennedy bekommt den Auftrag die entführte Tochter des US-Präsidenten Ashley Graham ausfindig zu machen und sie zurückzubringen. Die Los Illuminados-Sekte aus dem fiktiven spanischen Dorf Pueblo hat sie entführt um sie mit dem Las Plagas-Virus zu infizieren und zu kontrollieren. Leon muß sich auf der Insel gegen infizierte Dorfbewohner, mutierte Monster, fanatische Sektenmitglieder und allerlei anderen widrigen Terrainbegebenheiten stellen um sie zu befreien.

Mein Fazit: Resident Evil 4 war wieder durch die gesamte Aufmachung und Vermarktung des Spiels, die gut inszenierte Story und gänzlich überarbeitete Spielphysik damals ein völlig neues Gamer-Erlebnis für mich. Auch Resident Evil 5 und 6 bauen auf dessen Engine auf, so daß man dem vierten Teil durchaus einen revolutionären Touch zusprechen darf, der es immer wieder schafft dieselbe Grundstory neu zu inszenieren und die Fangemeinde zufriedenzustellen und womöglich einige neue Fans zu rekrutieren.

-1DAS GEFÄLLT / GEFIEL MIR NICHT:

   Speicherung nur an bestimmten Orten möglich, Levels müssen somit in ganzen Abschnitten gespielt werden
   Mittelmäßige und inzwischen überholte Grafik, billig aussehendeTexturen
   Wechselnde Kameraführung behindert das Kampfgeschehen
   KI-Verhalten der Gegner leicht zu erraten, animiert nicht zum nochmaligen Durchspielen

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