Call of Duty 4: Modern Warfare

Mein Hall of Game Platz 10: Modern Warfare Trilogy

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10. CALL OF DUTY®: MODERN WARFARE™ TRILOGY

Call of Duty 4 Titelbild

Call of Duty 4 Logo © Infinity Ward

Nachdem ich also in der Hall of Game #10 – #5 einen Vertreter des Genres Survival-Horror, einen 3rd-Person-Shooter und mehrere Action-Adventures aufgenommen habe, ist es an der Zeit eine Spielreihe aus der Ego-Shooter-Szene zu honorieren. Wie man in meinem Gamer Profile sehen kann, habe ich schon einige Ego-Shooter gespielt trotz ihres „schlechten Rufes“ in den Medien, die immer wieder durch Amokläufer an Schulen wie der Columbine High-School, dem Erfurt-Gymnasium und sogar in meiner unmittelbarsten Stadtnachbarschaft der Winnenden-Realschule in die Schlagzeilen geraten. Diese Schwachköpfe brachten die restlichen 99,99 % Ego-Shooter-Zocker in Erklärungsnot, die sehr wohl zwischen Realität und Spiel unterscheiden können. Nichtsdestotrotz erhält die Modern Warfare Reihe von Infinity Ward von mir sogar den letzten bronzenen Ehrenplatz in der Trophäenrangliste dieser Hall of Game.
UPDATE: Aufgrund der Heraufstufung von Tomb Raider auf einen der Trophäenplätze – und hier bietet sich nur der Bronzeplatz an, habe ich die Modern Warfare-Trilogie auf den #10 Platz herabgestuft.

MODERN WARFARE™

Call of Duty 4: Modern Warfare

Call of Duty 4: Modern Warfare © Infinity Ward

Da ich von Haus aus schon ein Call of Duty Fan bin und auch die älteren PS2-Versionen Call of Duty 3 und Call of Duty: World at War gespielt habe, war der Schritt zum  ersten Teil der Modern Warfare-Trilogie nicht weit. Das Spiel erschien November 2007 und wurde von Activision vertrieben. An dem Spiel arbeiteten etwa 100 Infinity Ward Mitarbeiter und man entschied sich bei diesem Spielehersteller zum ersten Mal das Zweiter-Weltkrieg-Szenario als Spielgeschehen zu verlassen und sich auf einen anderen etwas aktuelleren Handlungsstrang zu verlegen.

Doch worum geht es in diesem Titel?

„Der russische Ultranationalist Imran Zakhaev hilft dem Terroristen Khaled Al-Asad, die Kontrolle in einem fiktiven arabischen Staat zu übernehmen. Derweil herrscht in Russland ein Bürgerkrieg zwischen den genannten Ultranationalisten (Rebellen) und den Loyalisten. Während man als Amerikaner Sgt. Paul Jackson in Arabien Al-Asad jagt, greift man als Sgt. „Soap“ MacTavish für den britischen SAS in Russland und Aserbaidschan ein. Der erste Akt endet damit, dass man als Jackson zusammen mit seinen Kameraden von einem Einsatzort per Helikopter evakuiert wird, da die Einsatzleitung Informationen über eine Atombombe in der Stadt erhalten hat. Aus der geöffneten Heckklappe des Hubschraubers sieht man die Explosion der Bombe; kurz darauf wird der Helikopter von der Druckwelle erfasst und stürzt ab. Schwer verletzt schleppt man sich aus dem Wrack und stirbt binnen Sekunden. Al-Asad hingegen ist längst ausgeflogen.

MacTavish spürt Al-Asad in Aserbaidschan auf, der darauf von Captain Price nach einem Verhör erschossen wird. An dieser Stelle wird den SAS-Leuten erst klar, dass Al-Asad mit Zakhaev zusammenarbeitet. Für die folgenden zwei Missionen, die im Jahre 1996 spielen, schlüpft man in die Haut von MacTavishs Vorgesetzten Cpt. Price. Zakhaev soll in Prypjat, einer Stadt nahe dem Kernkraftwerk Tschernobyl, mit einem Scharfschützengewehr eliminiert werden. Der Spieler trifft jedoch nur seinen Arm und Zakhaev überlebt. Wieder in der Gegenwart, soll man als MacTavish, in dessen Rolle man von nun an bleibt, Zakhaevs Sohn gefangen nehmen. Dieser erschießt sich jedoch, als er sich von SAS- und USMC-Leuten umzingelt sieht. Es stellt sich heraus, dass der Putsch ein Ablenkungsmanöver für einen atomaren Angriff war. Aus einer eingenommenen Basis der russischen Armee startet Zakhaev zwei nukleare Raketen in Richtung der US-amerikanischen Ostküste. In letzter Sekunde kann man die Raketen durch Eingabe von Abbruchcodes in der Luft zerstören. Auf der Flucht wird das Team auf einer Brücke von Helikoptern aus beschossen, sodass ein Teil der Brücke zerstört wird; scheinbar werden sämtliche Teammitglieder mit Ausnahme von Soap getötet. Dieser kann schließlich Zakhaev persönlich mit einer Pistole, die einem der sterbende Cpt. Price noch zuschieben kann, töten. MacTavish wird, nachdem er Zakhaev getötet hat, von russischen Soldaten gerettet und sieht noch, wie ein russischer Soldat versucht Cpt. Price wiederzubeleben. Ob dies gelingt, wird im Spiel nicht aufgelöst.“ (quelle: wikipedia)

Mein Fazit: Wenn wir einmal davon absehen, daß Infinity Ward haarsträubende Spielthesen aufstellt, indem sie russische Nationalisten mit arabischen Terroristen in ein und dasselbe Faß werfen, und somit vom 2WK-Schauplatz auf Schauplätze des Krieges gegen den internationalen Terrorismus wechseln, ist Modern Warfare (=Moderne Kriegsführung) ein sehr spannendes Videospiel und für Erstplayer ein Spiel mit vielen Wendungen und Überraschungsmomenten. Die Sniper-Attentatsmission am Tschernobyler Kernkraftwerk ist eine der besten Missionen, die ich jemals in einem Ego-Shooter gespielt habe, vor allem da die musikalische Unterlegung perfekt an den richtigen Stellen in das Spielgeschehen einsetzt und somit die ganze Spielatmosphöre enorm fördert.

MODERN WARFARE 2™

Call of Duty (6): Modern Warfare 2

Call of Duty (6): Modern Warfare 2 © Infinity Ward

2 Jahre später, also im November 2009, erschien der Folgeteil Modern Warfare 2, der somit auch logischerweise auch den Präfix Call of Duty 6 tragen könnte, wobei Infinity Ward von der Durchnummerierung dieser Spielreihe Abstand nahm und dazwischen chronologisch noch World at War plattformübergreifend erschien.  Die Entwicklungskosten sollen sich bei diesem Kernspiel auf ca. 200 Millionen US-Dollar belaufen. Schauen wir uns mal an, ob sich die Investition lohnte.

Doch worum geht es in diesem Titel?

Imran Zhakaev gilt in Russland als Märtyrer und wird von den Ultranationalisten als Held gefeiert. Das Spiel beginnt in Afghanistan mit dem US Army Ranger Joseph Allen. Beeindruckt von seinen Leistungen rekrutiert der Kommandeur der Task-Force 141 General Shepherd ihn für einen CIA-Undercover-Einsatz. Mit dem Alias Alexei Borodin wird er in die Organisation von Vladimir Makarov eingeschleust. Während eines Anschlags auf den Flughafen in Moskau wird er von Makarov getötet und als Sündenbock zurückgelassen, um die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu erschüttern. Zum gleichen Zeitpunkt infiltrieren Captain „Soap“ MacTavish und Sgt. Gary „Roach“ Sanderson der Taskforce 141 einen Luftwaffenstützpunkt in Kasachstan, um ein IFF-Modul (ACS – Attack Characterization System) der Raumüberwachung NORADs aus einem abgestürzten US-Satelliten zu bergen.

In dem Glauben gelassen, dass der Terroranschlag mit amerikanischer Unterstützung geschehen ist, startet Russland massive Luftangriffe gegen die USA und eine Invasion der Ostküste der Vereinigten Staaten. Der Spieler – in Form des Private James Ramirez – verteidigt daraufhin Washington D.C., während die Task-Force 141 in den Favelas von Rio de Janeiro nach Informationen zur Ergreifung Makarovs sucht. Da sich alle Spuren im Sand verlaufen, entscheidet sich MacTavish den Gefangenen 627, den meist verhassten Feind Makarovs, aus einem russischen Gulag zu befreien, um ihn als Köder zu nutzen. Mit Unterstützung der Navy SEALs gelingt es der Task-Force, die als Vorposten dienenden Ölbohrplattformen zu überwinden und in das Gefängnis einzudringen. Der Gefangene erweist sich als Captain Price, die Flucht gelingt mit einer SPIE-rig Extraktion. Um den Krieg zwischen den USA und Russland zu beenden, entschließt sich Price eigenmächtig ein russisches Atom-U-Boot zu kapern, um eine Interkontinentalrakete über der Erdatmosphäre von Washington D.C. explodieren zu lassen. Der dadurch ausgelöste elektromagnetische Impuls zerstört die in der Nähe befindliche Raumstation sowie die Elektronik der Konfliktparteien am Boden. Die Einheit von Ramirez begibt sich daraufhin zum Weißen Haus, um einen Luftschlag der US Air Force auf ihre Stellung zu verhindern.

Um Makarov zu fassen, trennt sich die Task Force und infiltriert zwei vermeintliche Verstecke. Roach und Ghost untersuchen ein Haus und finden wertvolle Information, die sie näher an ihr Ziel bringen. Bei der anschließenden Evakuierung werden sie von General Shepherd getötet und verbrannt. Dieser will die Task-Force 141 auslöschen, damit niemand erfährt, dass er es war, der Makarov anheuerte. Price und MacTavish können dem Hinterhalt entkommen und entscheiden sich, Shepherd zu töten. Die als Kriegsverbrecher gebrandmarkten Soldaten können mit Hilfe von Makarov Shepherd aufspüren und nach einer Verfolgungsjagd in Afghanistan stellen. Dieser offenbart seine wahren Motive: Die in Call of Duty 4 durch eine Atombombe getöteten Marines verlangten seiner Meinung nach Vergeltung. Im Nahkampf mit einem Messer verwundet, muss MacTavish ansehen, wie Shepherd gegenüber Price die Oberhand gewinnt. Im letzten Augenblick zieht Soap das Messer aus seinem Körper und tötet Shepherd mit einem gezielten Wurf. Die als Himmelfahrtskommando deklarierte Mission endet damit, dass Nikolai – ein alter Bekannter – die Verletzten findet und rettet.“ (quelle: wikipedia)

Mein Fazit: Abgesehen von der brutalsten Moskauer-Flughafen-Mission „Kein russisch“ ever seen in einem Spiel, die nicht nur unter Ego-Shooter-Gegnern auf wüste Ablehnungen stieß, sondern auch in der Spielefachpresse heiß diskutiert wurde, ist Modern Warfare eigentlich ein interessanter Spiel-Blockbuster.  Daß 2 Jahre später tatsächlich ein Anschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo stattfand, wirft einen noch tragischeren Blick auf die gesamte Diskussion um diese Mission. Ich für meinen Teil halte diese Kampagne für sehr unglücklich programmiert, obwohl sie ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Story ist. Infintiy Ward lässt aber auch im Spiel ganz Washington D.C. von russischen Invassionstruppen dem Erdboden gleich machen. Dieser Teil ist einfach ein sehr polarisierendes Stück Videospielgeschichte und ein sehr zweischneidiges Schwert. NIcht umsonst waren Videospiel-Konsolen allgemein in China aus Jugendschutzgründen und wegen volksverhetzenden Unterton bis vor kurzem noch mit einem Einfuhrverbot belegt.

MODERN WARFARE 3™

Call of Duty (8): Modern Warfare 3

Call of Duty (8): Modern Warfare 3 © Infinity Ward

Im nächsten 2-Jahres-Takt erschien dann im November 2011 der letzte Teil der Modern Warfare Trilogie: Modern Warfare 3 oder auch MW3.  Da zwischen dem zweiten und dritten Teil der Modern Warfare-Trilogie noch Black Ops platziert wurde, könnte MW3 also auch den Präfix Call of Duty 8 tragen. Außerdem beauftragte Activision mehrere Entwickler neben Infinity Ward wie Sledgehemmer Games, Raven (Multiplayer) Treyarch (Wii) und n-Space (Nintendo DS) um dieses Spielprojekt auch plattformübergreifend in der Qualität zu stemmen.

Doch worum geht es in diesem Titel?

John „Soap“ MacTavish, schwer verletzt nach dem Kampf mit General Shepherd, wird von Captain Price und Nikolai nach Nordindien in Sicherheit gebracht. Währenddessen befindet sich der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Russland auf dem Höhepunkt; Derek „Frost“ Westbrook, Mitglied der US-Spezialeinheit Delta Force (Rufzeichen: Metal), greift in den Kampf um New York ein, zerstört einen feindlichen Funkmasten sowie eine große Anzahl der russischen Marine im Hafen von New York. Durch diesen Sieg gelingt es der amerikanischen Armee, die Russen in die Defensive zu drängen und aus den Staaten zu vertreiben.

In der nächsten Mission wird das Versteck von Price und MacTavish von Söldnern angegriffen, die von ihrem Erzfeind Vladimir Makarov geschickt wurden. Yuri, ein Ex-Speznas, der aufgrund seiner Vorgeschichte eine Rechnung mit Makarov zu begleichen hat, kommt zum Zug. Es gelingt den Dreien, mit Nikolai in einem Helikopter zu entkommen. Die nächste Mission findet im Privatflugzeug des russischen Präsidenten Boris Vorshevsky statt. Dieser befindet sich mit seinem Stab auf dem Weg nach Hamburg, um dort Friedensgespräche mit den Amerikanern zu führen. Dieser Schritt widerspricht jedoch den Interessen Makarovs, weshalb er das Flugzeug entführen lassen will. Als Sicherheitsagent des Präsidenten kämpft man sich durch den Flieger, welcher aufgrund der im Inneren stattfindenden Kampfhandlungen schließlich in der Mitte entzweibricht und abstürzt. Am Boden warten jedoch weitere Söldner Makarovs; es gelingt den Agenten, die Tochter des Präsidenten, Alena Vorshevsky, in Sicherheit zu bringen. Der Protagonist wird daraufhin jedoch von Makarov erschossen und Vorshevsky gefangen genommen. Jetzt offenbart Makarov seinen Plan: Er will in den Besitz der Startcodes für die Nuklearraketen Russlands gelangen, um Europa zu erobern, „selbst wenn nur noch ein Haufen Asche übrig ist.“

Der Präsident weigert sich jedoch, und Makarov versucht nun, Alena zu finden, um sie als Druckmittel zu benutzen. Derweil läuft die Mission bei Soap und Price an. Sie verfolgen eine Spur Makarovs nach Sierra Leone, jedoch wird die von ihnen gesuchte Fracht nach London verbracht. Price gibt dem Special Air Service daraufhin einen Tipp, um die Ladung abzufangen. Nach schweren Gefechten gelingt es dem SAS, einen Lastwagen aus dem Verkehr zu ziehen. Ein anderer blieb jedoch unbemerkt und explodiert wenig später in der Innenstadt von London, wobei aus ihm Giftgas entweicht. Zeitgleich geschieht in vielen europäischen Metropolen das gleiche. Schnell wird klar, dass es sich nicht um Terroranschläge handelt. Die Gasangriffe waren eine koordinierte Vorbereitung der Russen für eine Invasion Europas.

Das Sonderkommando Metal wird nun nach Hamburg verlegt, wo „Frost“ den amerikanischen Vizepräsidenten, der als Geisel gefangen gehalten wurde, befreien kann. Währenddessen greifen Soap, Price und Yuri das Anwesen von Waraabe, einem Handlanger Makarovs, an. Sie wollen von ihm erfahren, wer hinter den Gasangriffen steckt. Waraabe nennt den Namen „Volk“ und dessen gegenwärtigen Aufenthaltsort: Paris. Daraufhin wird er von Captain Price getötet. Da sie in den Kriegswirren nicht selbst nach Paris gelangen können, beauftragt Price „Sandman“, den Gruppenführer von Metal, mit der Suche nach Volk. Es gelingt, Volk auszuheben und trotz heftiger Verfolgung durch die russische Armee aus der Stadt zu schaffen. Die Gruppe um Price trifft sich derweil in Prag mit dem Widerstand, um Makarov bei einem Treffen in einem Hotel mitten in der Stadt aufzulauern. Dieser erwartet sie jedoch; MacTavish und Yuri werden in ihrem Scharfschützenversteck von einer Bombe überrascht. Durch die Explosion und den Sturz aus dem Fenster wird Soap schwer verwundet. Price und Yuri bringen ihn durch die feindlichen Linien hindurch zu einem Widerstandsnest. Hier erliegt Soap MacTavish seinen Verletzungen, seine letzten Worte sind: „Makarov kennt Yuri.“ Nun erkärt sich Yuris Hass auf Makarov. Er war in jungen Jahren fanatischer Anhänger der ultranationalen russischen Bewegung, welcher auch Makarov angehörte. Nach und nach begann er jedoch an seinen Idealen zu zweifeln, bis er sich schließlich gegen Makarov stellte. Dieser schoss ihm in die Brust und ließ ihn zum Sterben zurück. Yuri überlebte jedoch und sinnt seither auf Rache.

In Berlin will „Frosts“ Sonderkommando Metal Alena Vorshevsky vor Makarovs Schergen retten. Jedoch kommen sie zu spät; es ist nun nur noch eine Frage der Zeit, bis der russische Präsident die Startcodes preisgibt. Nun schließen sich Yuri, Price und das Team Metal zusammen und verfolgen Alenas Spur zu einer stillgelegten Diamantenmine nach Sibirien. Es gelingt, den Präsidenten und seine Tochter zu retten. Bei dem Versuch, die Verfolger aufzuhalten, kommt jedoch das gesamte Team Metal ums Leben.

Price sinnt nun mehr denn je auf Rache und verfolgt Makarovs Spur bis zu einem Hotel in Dubai. Es gelingt, Makarov auf dem Dach zu stellen. Makarov erschießt Yuri, wird dann jedoch seinerseits von Captain Price niedergerungen und mit einem Stahlseil erhängt. Price fällt auf den Boden und zündet sich eine Zigarre an, während im Hintergrund Polizeisirenen zu hören sind.“ (quelle: wikipedia)

Mein Fazit: MW3 ist wieder eine gute Ego-Shooter-Ballerei geworden und setzt nahtlos dort an, wo bereits der zweite Teil aufgehört hat. Optisch und grafisch hat sich am bewährten Gameplay nicht viel geändert, aber mehr gibt die Ego-Perspektive auch nicht her. Das Sichtfeld auf das gesamte Spielgeschehen ist genrebedingt eingeschränkt, aber bedenkt man die Entwicklung, die diese Spiele in Punkto Realismus und Detailreichtum, Action-Scripts und Beleuchtung durchgemacht haben seit den 90er Jahren, sieht man die unglaubliche Programmierarbeit von Hunderten von Menschen einfach anerkennend an. Auch am Storyboard hat man sich Mühe gegeben und die Geschichte um die Russisch-Terroristische-Koaltion weitergesponnen mit großer Betonung auf „gesponnen“. Das Spiel ist überwältigend, aber auch für mich so langsam der leise Abschied aus dem Ego-Shooter-Genre, da mich zur Zeit 3rd-Person-Shooter und Action-Adventures mit einer starken Story mehr ansprechen. In diesem Sinne … es ist alles nur ein Spiel. und wir wollen hoffen, daß sich diese Szenarien nie in Wirklichkeit ereignen werden.

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